Berufliche Qualifizierung


QUALIFIZIERUNG ZUM INTEGRATIVEN SUPERVISOR/IN

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit

Zertifiziert nach den Richtlinien der DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision)

Qualifizierung in der Integrativen Supervision

ist ein praxisgerichtetes Modell der Reflexion und des Handelns, das auf die Förderung personaler, sozialer und fachlicher Kompetenz und Performanz von Berufstätigen gerichtet ist, um Effizienz und Humanität professioneller Praxis zu sichern und zu fördern. Sie verwendet hierfür ein breites Spektrum sozial-wissenschaftlicher und humanwissenschaftlicher Theorien (z. B. Erkenntnisse der Philosophie, Psychologie, Soziologie, Sozial-psychologie, Organisationswissenschaften etc.) und greift auf erprobte Methoden psychosozialer Intervention zurück.

Ziele

Angehörige sozialer und helfender Berufe oder auch für MitarbeiterInnen in Personalführung, Management und Weiterbildung in der freien Wirtschaft mit einschlägiger Praxiserfahrung als Supervisor / zur Supervisorin zu befähigen, um damit die Qualität der Arbeit mit Menschen zu verbessern und Interventionen in verschiedenen Arbeits- und Praxisfeldern zu begleiten.

Zulassung: Abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium eines sozialwiss. Studienganges der Sozialarbeit, Sozialpädagogik, der Psychologie, Soziologie u. a., in begründeten Ausnahmefällen auch abgeschlossene soziale oder pflegerische Berufe.

Struktur: Seminare über 3 Jahre, anschl. Graduierungsstufe ca. 1 Jahr

10 Seminare professionelle Selbsterfahrung

9 Fachseminare

35 Std. Kontrollsupervsion

90 Std. Lernsupervision

120 Std. Theorieprogramm selbstorganisiert

 

Abschluss: Graduierung Integrative Supervision (DGSv)


QUALIFIZIERUNG IN DER INTEGRATIVEN PSYCHOTHERAPIE

In der Zusammenarbeit mit EAG-FPI

Leiter: Prof.Dr.(mult.) Hilarion Petzold

 

Integrative Therapie/ Gestalttherapie

Das Verfahren der Integrativen Therapie (IT) ist ein moderner, interdisziplinär orientierter, schulen- und methodenübergreifenden Therapieansatz. Er ist dem “neuen Integrationsparadigma” in der modernen, forschungsorientierten Psychotherapie, der klinischen Psychologie und den “health sciences” verpflichtetes Verfahren und auf die Behandlung von psychischen und somatoformen bzw. psychosomatischen Erkrankungen gerichtet. Unser Konzept vom „life long learning“ soll als fortlaufender professioneller Bildungsprozess konkret erfahrbar werden im Sinne eines Weges der persönlichen und beruflichen Selbstverwirklichung.

Ziele

Durch die Förderung der personalen, sozialen und professionellen Kompetenz und Performanz sollen die TeilnehmerInnen befähigt werden, verantwortungsvoll und eigenständig Arbeits- und Lebenszufriedenheit von KlientInnen wiederherzustellen.

Zielgruppe:

Ein psychosoziales Grundstudium oder Grundberuf: Dipl. SozialpädagogInnen, Dipl. PsychologInnen, ÄrztInnen, TheologInnen, PhysiotherapeutInnen, LehrerInnen, Dipl.PädagogInnen, MusikerInnen, ErgotherapeutInnen, Krankenschwestern und Pfleger, ... andere Interessenten auf Anfrage.

Zulassung: Aufnahmeinterview und ein Mindestalter von 26 Jahren.

 

Struktur: Seminare über 4,5 Jahre, anschl. Graduierungsstufe

15 Seminare professionelle Selbsterfahrung

14 Fachseminare

2 Intensivseminare

90 Std. Lehranalyse, 30 Std. Kontrollanalyse

90 Std. Supervision in Kleingruppe

120 Std. Theorieprogramm selbstorganisiert

Abschluss: Graduierung Integrative Psychotherapie (HPG)


QUALIFIZIERUNG ZU SUCHTTHERAPEUTEN/IN

In Zusammenarbeit mit EAG-FPI

Leiter: Prof.Dr.(mult.) Hilarion Petzold

 

Sozialtherapie Schwerpunkt Suchtkrankenhilfe - Suchttherapie

Anerkannt nach den Richtlinien Deutsche Rentenversicherung Bund

3 jährige Weiterbildung Integrative Suchttherapie

 

Es kann nach Abschluss der Weiterbildung der Masterstudiengang Suchthilfe an der Katholischen Hochschule in Köln aufbauend absolviert werden. Nähere Informationen hierzu bei Frau Ellerbrock EAG oder Herrn Scheiblich.

 

Die Weiterbildung „Sozialtherapie - Schwerpunkt Suchtkrankenhilfe" ist eine psycho-/ soziotherapeutisch ausgerichtete Weiterbildung für den suchtspezifischen Bereich und ist im Verfahren der „Integrativen Therapie“ begründet, die entwicklungsorientiert prinzipiell an den Ergebnissen der klinischen Psychologie, der empirischen Psychotherapieforschung, der longitudinalen entwicklungspsychobiologischen Forschung und der Neurowissenschaften ausgerichtet ist. Die Weiterbildung hat zum Ziel, therapeutische Fachkräfte in der Suchtkrankenhilfe zu qualifizieren. Durch die Förderung der personalen, sozialen und professionellen Kompetenz und Performanz sollen die TeilnehmerInnen befähigt werden, nach Abschluss der Weiterbildung mit Suchtkranken und Suchtgefährdeten verantwortungsvoll und eigenständig zu arbeiten. Durch die Verbindung von Theorie, Methodik und Selbsterfahrung erwerben die TeilnehmerInnen das Rüstzeug für die therapeutische Arbeit mit Einzelnen und Gruppen, speziell Suchtkranken und Suchtgefährdeten sowie deren Angehörigen.

Zielgruppe: SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, Psychologen und Psychologinnen, Ärzte und Ärztinnen

Zulassung: Aufnahmeinterview

 

Struktur:

8 Fachseminare,

13 Seminare professionelle Selbsterfahrung,

30 Stunden Lehrtherapie,

30 Stunden Lernsupervision (an 2 Wochenenden am Institut möglich)

90 Stunden selbstorganisiertes Theoriestudium

 

Abschluss: Integrativer Sozialtherapeut Schwerpunkt Suchtkrankenhilfe (VDR)


Antragsformular